Top 10 Benefits Fairtrade.
 Benefit Nr.1

Steigerung des Einkommens.

Durch den Fairen Handel erhalten die Produzenten faire und verlässliche Mindestpreise. So wird ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglicht. Wie sie den Mehrerlös aus dem Fairen Handel verwenden, darüber entscheiden die Bauern selbst. Sie investieren zum Beispiel in den Bau von Schulen und Gemeinschaftsräumen, die Einrichtung von Apotheken und Gesundheitsstationen, die Gründung von Spar- und Kreditgruppen und vieles mehr. 1,4 Millionen Menschen in 60 Ländern profitieren vom Fairen Handel.

 Benefit Nr.2

Professionalisierung.

Auch im Bereich Qualitätssteigerung werden die Produzenten vom Fairen Handel unterstützt. Es werden Weiterbildungen in den Bereichen Produktionsverfahren, Management und Marketing angeboten. Um ihnen bei weiteren Fragen zu helfen, hat der Dachverband der nationalen Siegelinitiativen, FLO (Fairtrade Labelling Organizations International), eine sogenannte Producers Business Unit eingerichtet. Sie hilft den Produzenten sich weiter zu professionalisieren und neue Marktmöglichkeiten auszuloten.

 Benefit Nr.3

Zugang zu internationalen Märkten.

Für viele Kleinbauern ist es schwierig, Zugang zu internationalen Märkten zu bekommen. Sie haben keine Information, Infrastruktur und Einfluss auf Märkte, Preise und Tarife. Der Faire Handel macht die Produzenten für den Welthandel fit. Über Fairtrade bekommen die Bauern die dazu nötigen Informationen, Kontakte und Weiterbildungen. Mit steigendem Erfolg wächst auch das Selbstbewusstsein der Produzenten: Sie sind in der Lage, ihr Geschäft auszuweiten und zusätzlich zum Fairen Handel auch erfolgreich auf dem konventionellen Weltmarkt zu verkaufen.

 Benefit Nr.4

Bio und fair.

Der Anteil der Bio-Produkte an fair gehandelten Lebensmitteln liegt inzwischen bei 70 Prozent. Immer mehr Kooperativen stellen auf biologisch-organischen Anbau um und lassen ihre Produkte zertifizieren. Fairtrade übernimmt hier eine wichtige Rolle, denn die Umstellung auf Bio ist in der Anfangszeit nicht leicht und erfordert Zeit und ein gutes Training. Der Faire Handel unterstützt die Bauern dabei durch Mehreinnahmen, Bio-Aufschläge und Weiterbildungsmöglichkeiten.

 Benefit Nr.5

Gesundheit.

Die Mehrzahl der Partnerorganisationen im Fairen Handel lebt in Regionen, in denen eine medizinische Grundversorgung ein Luxusgut ist. Denn fernab von jeglicher Infrastruktur ist meist kein Arzt verfügbar oder ein Krankenhausbesuch ist nicht bezahlbar. Daher nutzen viele Produzentengruppen die Fairtrade-Prämien, um ihren Mitgliedern und den Gemeinden ein gesundes Leben zu ermöglichen.

 Benefit Nr.6

Bildung.

Der Faire Handel bietet zahlreichen Kindern weltweit die Chance auf Bildung. Denn in vielen Kooperativen werden die Mehrerlöse aus dem Fairen Handel für den Bau von Schulen, für Lehrmaterialien und einen verbesserten Unterricht verwendet. Zur Bildung gehört im Fairen Handel auch die Weiterbildung der Erwachsenen, denen sich so neue Möglichkeiten eröffnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. In vielen Kooperativen finden zum Beispiel Alphabetisierungskurse, Schulungen zu Anbaumethoden oder Management statt.

 Benefit Nr.7

Arbeiterrechte.

Fairtrade-zertifizierte Betriebe und Plantagen, verpflichten sich, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten. Dabei orientiert sich der Faire Handel an internationalen Vorgaben, wie denen der internationalen Arbeitsorganisation ILO. Dazu gehört zum Beispiel, dass alle Beschäftigten sich einer unabhängigen Gewerkschaft anschließen können. Es gibt geregelte Arbeitszeiten und Sozialleistungen. Illegale Zwangs- und Kinderarbeit ist verboten. Wichtig ist auch das Mitspracherecht der Beschäftigten, wenn es um die Verwendung der Mehrerlöse aus dem Fairen Handel geht.

 Benefit Nr.8

Kontrolle.

Bei Fairtrade ist die FLO-Cert für die Zertifizierung der Produzentenorganisationen und die Kontrolle der Handelspartner zuständig. Es wird überprüft, dass alle Fairtrade-Standards eingehalten werden. Dazu führen über 90 ortsansässige Inspektoren jährliche, mehrtägige Kontrollbesuche in den Kooperativen und Plantagen durch. Auch die Händler im Norden werden kontrolliert, etwa daraufhin, dass sie wirklich die festgelegten Minimumpreise und die Fairtrade-Prämie an die Produzenten im Süden bezahlen.

 Benefit Nr.9

Produktvielfalt.

Wenn Sie heutzutage Ihren Einkaufskorb mit fair gehandelten Produkten füllen wollen, dann muss der deutlich größer sein, als noch vor einigen Jahren. Denn die Vielfalt an fair gehandelten Spezialitäten ist so groß wie nie. Derzeit bieten allein in Deutschland 110 Lizenznehmer rund 800 Fairtrade-gesiegelte Produkte an. Es gibt bereits Kaffee, Tee, Eiscreme, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Textilien aus Fairtrade-Baumwolle, Sportbälle, Reis und Rosen mit Fairtrade-Siegel.

 Benefit Nr.10

Überall verfügbar.

In 30.000 Supermärkten, Bioläden, Discount und Drogeriemärkten bundesweit können Sie Fairtrade-Produkte einkaufen. Außerdem finden Sie Produkte mit Fairtrade-Siegel in den Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser, im Naturkosthandel, in 800 Weltläden, in Kantinen, Cafés, Catering-Services, Mensen und Hotels. Sogar im Flugzeug können Sie bei Air Berlin Fairtrade-Kaffee genießen.

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Besuchen Sie auch www.transfair.org für weitere Informationen über fair gehandelte Produkte und wie Sie selbst aktiv werden können.

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